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Ein Glöckner schlägt die Totenglocke. Auffällig an der Skulptur ist das gewaltige Räderwerk aus Zahnrädern. Zum einen dient es mit seiner zweifachen Übersetzung ins Langsame der Reduzierung der Drehzahl der Handkurbel, so dass die Glockentöne von längeren Pausen unterbrochen werden. Das Räderwerk kann aber auch als Symbol des Lebenslaufes gesehen werden. Der Glöckner hat einen Buckel - wie Quasimodo, der Glöckner von Notre Dame. Zum anderen trägt er einen spitzen Hut und eine Maske und erinnert an eine venezianische Karnevalsfigur. Aquio Nishida (geb. 1946) lebte in Okayama/Japan. Er hat u.a. mehrere mechanische Skulpturen für Unternehmen in Japan entworfen und ist Verfasser des Buches "Automata-Movable Illustration". |
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